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4G-NETZABDECKUNG  Vergleich  • Tagesspiegel interaktiv

Kreis Haßberge im Funkloch

Fuld-modell-frankfurt
Bild (unverändert): „Fuld-modell-frankfurt“, Foto: Christos Vittoratos, Lizenz: CC BY-SA 3.0, eingebettet via Wikimedia Commons

Das 4G-Handynetz ist lückenhaft, besonders im Landkreis Haßberge. Ein Vergleich des Tagesspiegels bringt das und starke regionale Unterschiede in Deutschland an den Tag. 

Dazu fragt der Tagesspiegel nach den Ursachen und stellt dabei fest: „Dahinter steht ein strukturelles Problem, keine bedauerlichen Einzelfälle.“ Daten belegten dies. 

Jüngste Äußerungen von hiesigen Lokalpolitikern in den Tageszeitungen zur Netzabdeckung ließen zuletzt nicht daran denken, dass die Netzabdeckung im Landkreis Haßberge derart dürftig ist. 

So hieß es zum Beispiel am 18.7.2019 bei infranken.de lapidar, mit dem Aufstellen von Mobilfunkmasten in Welkendorf und Albersdorf seien demnächst „alle Funklöcher im Stadtgebiet von Ebern abgedeckt“. Aber gilt das auch für 4G und alle drei Mobilfunknetzbetreiber? 

Möglicherweise haben die „Sender“ an den „Empfängern“ vorbei kommuniziert, denn ohne G4 (reine Telefonie) dürfte die Abdeckung wahrscheinlich größer und damit die Nachrichten schöner sein. 


Die Ergebnisse für unsere Region: 

Landkreis Haßberge:
61,85 % der Zeit ist 4G-Netz verfügbar (Platz 395 von 425)  

Landkreis Bamberg:
84,05 % der Zeit ist 4G-Netz verfügbar (Platz 54 von 425) 

Landkreis Coburg:
83,06 % der Zeit ist 4G-Netz verfügbar (Platz 78 von 425) 

Stadt Bamberg:
83,12 % der Zeit ist 4G-Netz verfügbar (Platz 76 von 425) 

Stadt Coburg:
85,15 % der Zeit ist 4G-Netz verfügbar (Platz 36 von 425) 

Quelle: Tagesspiegel 
(ibg, 14.8.2019) 

Eingebetteter Tweet via Twitter
(14.8.2019)


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VIDEOS  Veranstaltungen  • Bramberg und Hofstetten

Motocross und Party im Altkreis

Eingebetteter Post von „Rudi Brantner“ via Facebook
(13.8.2019)


Eingebetteter Post von „Main-Post Haßberge“ via Facebook
(13.8.2019)


Im westlichen Altkreis Ebern ging die Post ab: Am 10. und 11. August 2019 war Motorsport in Bramberg angesagt, und am 10. August verwandelte sich Hofstetten in eine große Mallorca-Party-Meile. 
(ibg, 13.8.2019) 

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KW 34/2019  Bild der Woche  • Itzgrund

Bild der Woche

Bi-de-Wo-34-2019-Birnbaum
Abgebildet: Birnbaum in Freudeneck

Impression aus Freudeneck … 

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SOLI  Statistik der Woche  • Geringverdiener haben nichts davon

Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz

Infografik: Wer vom Soli-Wegfall profititiert | Statista
Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Zahlen, Daten, Fakten … 
(ibg, 17.8.2019) 

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SATIRE  Karikatur  • „SPD-Vorsitz“

Karikatur der Woche

Eingebetteter Tweet via Twitter

Wie fast immer: Ähnlichkeiten mit real existierenden Zuständen wären rein zufällig. 
(ibg, 17.8.2019) 

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VIDEO  Touri-Tipp  • Unterwegs in Franken

Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

Eingebettetes Video „Unterwegs ins Fränkische Freilandmuseum Fladungen“, Film der Schweinfurter Nachrichten, via Youtube
(17.8.2019)

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NÜRNBERG  E-Scooter-Einführung  • Bilanz nach einer Woche

Haltbarkeit in USA nur 3 Monate

Eingebettetes Video aus der BR-Mediathek
„E-Scooter in Nürnberg – Stadt, Polizei und Verleiher ziehen Bilanz“ (2.8.2019)


Eine Woche nach der Einführung von Miet-E-Rollern in Nürnberg sieht die Bilanz mager aus. Laut BR-Bericht würden die Leih-E-Roller in den USA nur drei Monate halten, dann seien sie Elektro-Schrott. Zudem befürchtet der Vertreter der Nürnberger Stadtentwicklung, dass E-Scooter kaum Autoverkehr, sondern nur Fahrräder, ÖPNV-Fahrten und Fußgängerverkehr ersetzten. Damit sei nichts gewonnen. 
(ibg, 2.8.2019) 

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BAHN  Anzeigetafeln können mehr  • Bahnfahrer haben es längst bemerkt

Abfahrtszeiten werden angezeigt

Reckendorf-Bahnhof-Anzeiger-Tafel
Abgebildet: „Dynamischer Schriftanzeiger (DSA)“ zeigt Uhrzeit

Diese Anzeigetafeln heißen auf Bahn-Deutsch „Dynamische Schriftanzeiger (DSA)“ und sind für kleine Bahnhöfe gedacht, zeigten aber jahrelang gleichmütig nur Datum und Uhrzeit an. Später konnten mit den Dingern immerhin Verspätungen mitgeteilt werden. 

Bis Ende Mai 2019 hatte es an allen 1014 bayerischen „Dynamischen Schriftanzeigern“ Software-Anpassungen gegeben, so dass die Anzeiger richtig nützlich geworden sind. 

Seitdem können auch die planmäßigen Abfahrtszeiten der Züge dargestellt werden. Die Bahn spricht in einer Pressemitteilung sogar von einem „erheblichen Mehrwert für unsere Kunden“. 
(ibg, 8.7.2019) 

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HITZE  Klima  • Fenster auf, Klima-Anlage an

Fahrgäste, die im Zug frickeln

Eingebetteter Tweet via Twitter
(26.6.2019)


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FERIEN  Angebote  • Im bambergischen und coburgischen Altkreis Ebern

Ferienspaß mit dem Ferienpass

Smbl-Riesenrad-Ferien
Symbolbild: ibg

In Bayern dauern die Sommerferien dieses Jahr vom 27. Juli bis zum 9. September 2019. Damit bei Kindern und Jugendlichen keine Langeweile aufkommt, legen die Landkreise Bamberg und Coburg wieder ihre „Ferienpässe“ auf, die (nur) in den Sommerferien gelten. Ein entsprechendes Angebot gibt es im Landkreis Haßberge leider nicht. 

Der Ferienpass ist ein Gutscheinheft, das ein paar wenige Euro kostet und dafür den Schülern/-innen in den Sommerferien zahlreiche Ermäßigungen und Befreiungen von Eintrittspreisen bietet, z.B. auch freien Eintritt in die Freibäder Ebern und Altenstein (Coburger Ferienpass). 


Bamberger Ferienpass, erhältlich ab Juni 2019

Den Bamberger Ferienpass gibt es für Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren zum Preis von 4,00 Euro z.B. bei den Gemeindeverwaltungen, in den Filialen der Sparkasse Bamberg und bei der VR Bank Bamberg. Kinderreiche Familien erhalten den dritten und alle weiteren Ferienpässe sogar kostenlos. 

2019 beinhaltet der Bamberger Ferienpass wieder fast 100 Gutscheine für tolle Ausflugsziele und viele weitere Vergünstigungen, zum Beispiel für Bäderbesuche, Minigolf, Sommerrodelbahn, Kino, Museen, Theater sowie den Attraktionen in der Fränkischen Schweiz und und und. 


Coburger Ferienpass, erhältlich ab 1. Juli 2019

Der Coburger Ferienpass umfasst ein noch breiteres Angebot als die Bamberger Version. Es gibt ihn in 4 Varianten, siehe PDF-Links: 

Ferienpass Ö+ (20,00 Euro, inkl. kostenloses Fahren mit der DB in der Region Coburg) 

Ferienpass Ö (15,00 Euro, inkl. kostenloses Fahren mit Bussen in der Region Coburg) 

Ferienpass B (8,00 Euro, inkl. kostenfreie Nutzung von Bädern und Sportangeboten) 

Ferienpass V (kostenlos, inkl. Eintrittspreisermäßigungen) 

Erwerben können den Ferienpass Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Jugendfreiwilligendienstleistende (Bufdi, FSJ, FÖJ), Studierende und Auszubildende, die in der Stadt oder im Landkreis Coburg wohnen. 

Der Ferienpass ist erhältlich an der Information im Landratsamt Coburg (Haupteingang) sowie in allen Rathäusern der Städte und Gemeinden des Landkreises Coburg. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren brauchen eine unterschriebene Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten. 
(ibg, 6.6.2019) 

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VIDEO  Touri-Tipp  • Unterwegs im Nachbarkreis Hildburghausen

Schloss Bedheim – Veste Heldburg

Eingebettetes Video „Mit dem Moped unterwegs in Thüringen – Bedheim / Hildburghausen / Heldburg“, Film der Schweinfurter Nachrichten, via Youtube
(27.5.2019)

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EUROPAWAHL 2019  Ergebnisse  • Übersicht zum Scrollen

Ergebnisse der Europawahl

Eingebettetes Widget via Europawahlergebnis.eu (scrollbar)
(27.5.2019)


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E-ROLLER  Bundesrat  • Wie steht es um die Sicherheit im Straßenverkehr?

Elektro-Roller werden zugelassen

Eingebetteter Tweet via Twitter
(18.5.2019)


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VIDEO  Eisenbahn  • Führerstandsmitfahrt agilis

Von Bamberg nach Ebern

Eingebettetes Video von „Der Spreewalder – ThunderSchraeg“ via Youtube
(9.5.2019)


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KARTOGRAPHIE  Gewässernetz  • Flüsse, Bäche und Kanäle

Deutschland in Blau

Karte-Gewaesser
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EU  Lobbyreport  • „Konzerne haben zu viel Macht in Europa“

Der EU-Lobbyreport 2019

European Parliament Strasbourg Hemicycle - Diliff
Bild (unverändert): „European Parliament Strasbourg Hemicycle - Diliff“, Foto: DAVID ILIFF, Lizenz: CC BY-SA 3.0, eingebettet via Wikimedia Commons

Der folgende Text ist eine Pressemitteilung von LobbyControl.de vom 29.4.2019:


Berlin, 29.4.2019 – Europa unternimmt zu wenig gegen den einseitigen Lobbyeinfluss von Konzernen. Zu diesem Befund kommt der heute von LobbyControl veröffentlichte „EU-Lobbyreport“. In Sachen Lobbytransparenz ist Brüssel Berlin und anderen Hauptstädten Europas demnach teilweise weit voraus. Allerdings fehlen wirksame Regeln, um Konzerneinflüsse über einseitig besetzte Expertengruppen, unausgewogene Lobbytreffen oder informelle Kanäle zu begrenzen. 

Der EU-Lobbyreport dokumentiert, wie Unternehmen, Anwälte oder Lobbyagenturen Einfluss auf die Politik nehmen und wie sich die Regeln zum Umgang mit Lobbyismus in den vergangenen fünf Jahren verändert haben. Fazit: „Brüssel hat bei der Lobbytransparenz und der Begrenzung von Interessenkonflikten Fortschritte gemacht. Dennoch: Die Macht der Konzerne in Europa ist eindeutig zu groß. Teilweise können sie Gesetze und politische Prozesse regelrecht kapern“, sagt Imke Dierßen, politische Geschäftsführerin von LobbyControl. 


Nationale Regierungen als Lobbyvehikel 

Eine zentrale Rolle für einseitige Lobbyeinflüsse spielen die EU-Mitgliedstaaten. Über den intransparenten Rat der EU boxen nationale Regierungen immer wieder die Interessen ihrer heimischen Industrien durch. Die Bundesregierung verwässerte oder verzögerte zum Beispiel wirksame Abgastests oder bessere Regeln beim Kampf gegen Steuervermeidung und -hinterziehung. 

„Europa lässt es zu, dass Konzerne und Reiche ihr Vermögen in Schattenfinanzplätze verschieben und sich dadurch ihrer Steuerverantwortung entziehen. Durch Steuervermeidung und -optimierung entgehen den EU-Ländern jedes Jahr 50 – 70 Milliarden Euro an Steuereinnahmen. Das ist fünf bis sechs mal so viel, wie die EU pro Jahr für Forschung und Bildung ausgibt“, sagt Dierßen. 


Acht Faktoren für die Macht der Konzerne 

Der Lobbyreport benennt acht zentrale Faktoren für die Macht der Konzerne in Brüssel. Dazu gehören das Anwerben von Politikern als Lobbyisten, die Abhängigkeit der EU-Bürokratie von Unternehmensexpertise oder privilegierte Zugänge durch Exklusiv-Veranstaltungen wie das von Günther Oettinger veranstaltete „Europa-Forum-Lech“. 

„Konzerne können zur Durchsetzung ihrer Interessen auf eine unglaubliche Lobbypower zurückgreifen“, sagt die Autorin des Berichts, Nina Katzemich. „Zwei Drittel der 25.000 Lobbyisten, die mit einem Jahresbudget von 1,5 Milliarden Euro Gesetze, Politik und öffentliche Meinung in Europa beeinflussen, vertreten Unternehmensinteressen.“ 

Diese Unausgewogenheit sieht man auch bei der EU-Kommission, die rund 70 Prozent ihrer Lobbytreffen mit Unternehmensvertretern hat, wie eine aktuelle Auswertung von LobbyControl belegt. „Diese Einseitigkeit ist problematisch und widerspricht dem Versprechen von Kommissionspräsident Juncker zu Beginn seiner Amtszeit, für mehr Ausgewogenheit sorgen zu wollen“, so Katzemich. 

Auch in anderen Bereichen sieht man das Missverhältnis. So besteht die Expertengruppe „Emissionen im praktischen Fahrbetrieb – leichte Nutzfahrzeuge“ zu 70 Prozent aus Vertretern der Autoindustrie. Laut Untersuchungsausschuss des EU-Parlaments zum Dieselskandal hat diese Gruppe unter anderem dazu beigetragen, ein effektiveres Testverfahren für den Schadstoffausstoß von Fahrzeugen um Jahre zu verzögern. 


Europa könnte ein Schutzschild sein 

Imke Dierßen: „Europa könnte ein Schutzschild gegen Konzernmacht sein. Das haben die Datenschutzgrundverordnung und viele EU-Gesetze wie die Katalysatorpflicht oder Regeln zur Begrenzung von Schadstoffemissionen gezeigt, mit denen die Luftqualität langfristig zum Teil erheblich verbessert werden konnte. Wir brauchen mehr solcher positiven Impulse von Europa. Mehr Lobbytransparenz und strenge Regeln für Lobbyisten sind dafür essentiell.“ 


Hintergrund 

Der EU-Lobbyreport 2019 ist online hier verfügbar. 

Infografiken und Daten zu Lobbytreffen, den Top-Lobbyakteuren und einseitig besetzten Expertengruppen finden Sie hier. 

Mit dem Lobbyreport bilanziert LobbyControl seit 2013 im Zweijahrestakt die wichtigsten Entwicklungen in den Bereichen Lobbyismus und Lobbyregulierung in Deutschland. Der EU-Lobbyreport 2019 ist der erste Bericht, der sich mit Europa beschäftigt. 
(Sebastian Meyer, 29.4.2019, Quelle: LobbyControl) 

Pressemitteilung von LobbyControl, Text-Lizenz: CC BY-NC 2.0

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PETITION  Abgeordnetenwatch.de  • Transparenz schafft Vertrauen

Petition gegen Lobbyismus

Eingebetteter Tweet via Twitter
(29.4.2019)


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PARIS  Kathedrale Notre-Dame  • Errichtet von 1163 bis 1345

360°-Bilder vor dem Großbrand

Eingebetteter Post von „360 VISIO“ via Facebook
(16.4.2019)


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EUROPA-WAHL  Digital-O-Mat  • Infos zu netzpolitischen Streitthemen

Entscheidungshilfe zur Europa-Wahl

Digitalomat LogoCC BY-SA 4.0.svg
Logo (unverändert): „Digitalomat Logo“, Urheber: ElioQoshi, Lizenz: CC BY-SA 4.0, Quelle: Wikimedia Commons

Das Europa-Parlament trifft oft Entscheidungen rund um die Netzpolitik, genannt seien nur die Themen Upload-Filter, Netzneutralität oder Überwachung. Der Digital-O-Mat möchte eine Entscheidungshilfe bei netzpolitischen Themen zur Europawahl am 26. Mai 2019 bieten. 
(ibg, 11.4.2019) 

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POLITIK  Transparenz  • Kein EU-Lobbyregister

Europa, wo gehst Du hin?

Eingebetteter Tweet via Twitter
(28.4.2019)


Eingebetteter Tweet via Twitter
(15.4.2019)


Eingebetteter Tweet via Twitter
(5.4.2019)


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TWEETS  Auf einen Blick  • Was gibt’s sonst Neues?

Regionalschau

Eingebetteter Tweet via Twitter

Eingebetteter Tweet via Twitter

Landkreis Bamberg

Eine geklaute Hasenfamilie in Ahlstadt bei Meeder (saßen die Hasen vielleicht auf einer Mitfahrbank?), und der Landkreis Bamberg möchte ein Kulturerbesiegel ergattern. 
(ibg, 12.4.2019) 

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OBERHAID  Wolf  • Gefährlich oder ungefährlich?

Der Wolf und die sieben Geißlein

Mitte März 2019 hat eine automatische Wildtierkamera bei Oberhaid einen Wolf aufgenommen. Solche sogenannten „Fotofallen“ werden hauptsächlich verwendet um zu erkennen, welche Tiere sich häufig in der Nähe aufhalten. Die Kameras funktionieren mit Bewegungsmeldern und können sogar nachts Bilder aufnehmen. Weitere Wolfs-Sichtungen in der Umgebung gab es auch im Steigerwald und bei Unterelsbach (Rhön).


Eingebetteter Tweet via Twitter

Eingebetteter Tweet via Twitter


Der Wolf, ein Raubtier, ist da, gesehen bei Oberhaid. Wie so oft in unseren Tagen spaltet das gleich wieder Teile der Gesellschaft. Den einen ist er willkommen, den anderen eine Gefahr.
(23.3.2019)

Eingebetteter Post via Facebook
(29.3.2019)


Keine Ahnung, ob das stimmt.


Der folgende Text (mit originaler Rechtschreibweise) stammt wörtlich aus dem „German Reading Book, Part I, German Poetry for Schools, selected and arranged by Eugen Oswald“, London, New York 1857: 

Der Wolf und die sieben jungen Geislein.

Ein Geis hatte sieben Junge, die sie gar lieb hatte und sorgfältig vor dem Wolf hütete. Eines Tages als sie ausgehen mußte, Futter zu holen, rief sie alle zusammen und sagte: „Liebe Kinder, ich muß ausgehen und Futter holen, wahrt euch vor dem Wolf und laßt ihn nicht herein, gebt auch Acht, denn er verstellt sich oft, aber an seiner rauhen Stimme und an seinen schwarzen Pfoten könnt ihr ihn erkennen; hütet euch; wenn er erst einmal im Haus ist, so frißt er euch alle miteinander.“ Darauf ging sie fort, bald aber kam der Wolf vor die Hausthüre und rief: „Liebe Kinder, macht mir auf, ich bin eure Mutter, und hab’ euch schöne Sachen mitgebracht.“ 

Die sieben Geiserchen, aber sprachen: „Unsre Mutter bist du nicht; die hat eine feine liebliche Stimme, deine Stimme aber ist rauh; du bist der Wolf, wir machen dir nicht auf.“ Der Wolf ging fort zu einem Krämer und kauft sich ein groß Stück Kreide, die aß er, und machte seine Stimme fein damit. Danach ging er wieder zu der sieben Geislein Hausthüre und rief mit feiner Stimme: „Liebe Kinder, laßt mich ein; ich bin eure Mutter, jedes von euch soll etwas haben.“ Er hatte aber seine Pfote in das Fenster gelegt; das sahen die sieben Geiserchen und sprachen: „Unsre Mutter bist du nicht; die hat keinen schwarzen Fuß, wie du; du bist der Wolf, wir machen dir nicht auf.“ Der Wolf ging fort zu einem Bäcker und sprach: „Bäcker, bestreich’ mir meine Pfote mit frischem Teig;“ und als das gethan war, ging er zum Müller, und sprach: „Müller, streu’ mir fein weißes Mehl auf meine Pfote." Der Müller sagte, „Nein.“ „Wenn du es nicht thust, so fress ich dich.“ Da mußte es der Müller thun. 

Darauf ging der Wolf wieder vor der sieben Geiserchen Hausthüre und sagte: „Liebe Kinder, laßt mich ein, ich bin eure Mutter, jedes von euch soll was geschenkt kriegen.“ Die sieben Geiserchen wollten erst die Pfote sehen, und wie sie sahen, daß sie schneeweiß war, und den Wolf so fein sprechen hörten, glaubten sie, es wäre ihre Mutter, und machten die Thüre auf, und der Wolf kam herein. 

Wie sie ihn aber erkannten, versteckten sie sich geschwind, so gut es ging, das eine unter den Tisch, das zweite im Bett, das dritte in den Ofen, das vierte in die Küche, das fünfte in den Schrank, das sechste unter eine große Schüssel, das siebente in die Wanduhr. Aber der Wolf fand sie alle und verschluckte sie, außer das jüngste in der Wanduhr, das blieb am Leben. 

Wie nun der Wolf seine Lust gebüßt, ging er fort: bald darauf kam die alte Geis nach Haus. Was für ein Jammer! Der Wolf war da gewesen, und hatte ihre lieben Kinder gefressen. Sie glaubte, sie wären alle todt, da sprang das jüngste aus der Wanduhr, und erzählte, wie das Unglück gekommen war. 

Der Wolf aber, weil er sich vollgefressen, war auf eine grüne Weise gegangen, hatte sich in den Sonnenschein gelegt und war in einen tiefen Schlaf gefallen. Die alte Geis dachte daran, ob sie ihre Kinder nicht noch erretten könnte, sagte darum zu dem jüngsten Geislein: „nimm Zwirn, Nadel und Scheere und folg' mir nach." Darauf ging sie hinaus und fand den Wolf schnarchend auf der Wiese liegen: „da liegt der garstige Wolf,“ sagte sie, und betrachtete ihn von allen Seiten, nachdem er zum Vieruhrbrot meine sechs Kindlein hinunter gefressen hat; gib mir ein mal die Scheere her. Ach! wenn sie noch lebendig in seinem Leibe wären!“ Damit schnitt sie ihm den Bauch auf, und die sechs Geiserchen, die er in der Gier ganz verschluckt hatte, sprangen unversehrt heraus. Sie hieß sie gleich hingehen, und große und schwere Wackersteine herbeitragen, damit füllten sie dem Wolf den Leib, nähten ihn wieder zu, liefen fort und versteckten sich hinter eine Hecke. 

Als der Wolf ausgeschlafen hatte, so fühlt’ er es schwer im Leib, und sprach: „es rumpelt und pumpelt mir im Leib herum! es rumpelt und pumpelt mir im Leib herum! was ist das? ich hab’ nur sechs Geiserchen gegessen.“ Er dachte, er wollte, einen frischen Trunk thun, das möcht ihn helfen, und suchte einen Brunnen, aber wie er sich darüber bückte, konnte er vor der Schwere der Steine sich nicht mehr halten, und stürzte ins Wasser. Wie das die sieben Geiserchen sahen, kamen sie her zu gelaufen, und tanzten vor Freude um dem Brunnen. 

J. Grimm.

(ibg, 26.3.2019) 

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E-SCOOTER  Verkehr  • Sie sollen doch auf Gehwegen fahren dürfen

Für Fußgänger wird’s gefährlich

LimeBike scooter, snowy Prague
Symbolbild (unverändert): „LimeBike scooter, snowy Prague“, Foto: Martin2035, Lizenz: CC BY-SA 4.0, eingebettet via Wikimedia Commons

Am 15. März 2019 wurde in Bamberg ein Modellversuch mit nur 15 E-Scootern (!) gestartet. Die Bedingungen dazu sind jedoch völlig anders als im Gesetzentwurf von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). 

Hauptsächlich betrifft es das Alter der Fahrer/innen und das Benutzen von Gehwegen. 

Laut Webseite der Stadtwerke Bamberg müssen die (angemeldeten) Testfahrer/innen über 18 Jahre alt sein, einen gültigen Führerschein besitzen und kranken- und haftpflichtversichert sein. Zudem besteht in der Testphase Helmpflicht. 

Doch im Referentenentwurf (Entwurf einer Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr) des Bundesverkehrsministeriums stehen Dinge, die so gar nicht bekannt sind und mit den Testbedingungen in Bamberg herzlich wenig zu tun haben. 

So ist zum Beispiel in § 10 geregelt, dass E-Scooter, die nicht schneller als 12 km/h fahren können, in der Regel nur auf Gehwegen fahren dürfen. Solche E-Scooter dürften dann schon ab 12 Jahren gefahren werden. 

E-Scooter, die bis 20 km/h schaffen, wären demnach ab 14 Jahren frei. 


§ 10 (Entwurf)

„Außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen Elektrokleinstfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von weniger als 12 km/h nur auf Gehwegen (Zeichen 239) und gemeinsamen Geh- und Radwegen (Zeichen 240) gefahren werden. Wenn solche nicht vorhanden sind, darf auf baulich angelegten Radwegen und Seitenstreifen gefahren werden.“ 

(…) 

Die Straßenverkehrsbehörden können abweichend (…) für das Befahren von Gehwegen (Zeichen 239), gemeinsamen Geh- und Radwegen (Zeichen 240), Fußgängerzonen (Zeichen 242.1) Ausnahmen für bestimmte Einzelfälle oder allgemein für bestimmte Antragsteller zulassen. 

Eine allgemeine Zulassung von Elektrokleinstfahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 12 km/h auf solchen Verkehrsflächen kann durch Anordnung des Zusatzzeichens „Elektrokleinstfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 12 km/h frei“ bekanntgegeben werden.“ 

§ 3 (Entwurf)

„Berechtigung zum Führen

Zum Führen eines Elektrokleinstfahrzeugs mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von weniger als 12 km/h sind Personen berechtigt, die das 12. Lebensjahr vollendet haben. Zum Führen eines Elektrokleinstfahrzeugs mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 20 km/h sind Personen berechtigt, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.“ 

Wann sollen E-Scooter bundesweit für den Straßenverkehr zugelassen werden? – Die Webseite der Stadtwerke Bamberg informiert: 

„Das ist wahrscheinlich im Sommer 2019 der Fall. Geregelt wird das durch die so genannte Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (EkfV), die im Februar im Entwurf von Bundesverkehrsminister Scheuer unterschrieben wurde. Jetzt durchläuft die Verordnung auf europäischer und auf nationaler Ebene den Freigabeprozess. Es ist davon auszugehen, dass sie im Sommer 2019 in Kraft tritt.“ 


Kommentar 

Mit einem wirklichen „Modellversuch“ hat die Bamberger Spielerei mit 15 E-Scootern wohl kaum etwas zu tun. Denn die „Versuchsbedingungen“ haben mit den mutmaßlich künftigen Verkehrsregeln, wie sie der Entwurf des Bundesverkehrsministeriums vorsieht, fast nichts gemeinsam. 

Dort, in Bamberg, strenge Regulierungen für das Fahren der E-Scooter und nur 15 solcher Kleinstfahrzeuge. Aussagekräftige Erkenntnisse dürften sich hier schon mangels Masse nicht gewinnen lassen. 

Das Bundesverkehrsministerium unter Andreas Scheuer (CSU) wirbelt dagegen in seinem Entwurf einer Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung die bisherige Straßenverkehrsordnung gehörig durcheinander. Ausgewachsene Mannsbilder und Frauen müssen demnach mit E-Scootern, die nicht schneller als 12 km/h fahren können, Gehwege benutzen. 

Wer will nun überprüfen, dass E-Scooter, die bis zu 20 km/h rollern können, nicht ebenfalls Fußwege benutzen statt der für sie vorgeschriebenen Radwege (oder Straßen, wenn kein Radweg vorhanden ist)? Das wird in der Praxis die absolute Ausnahme bleiben. Das zeigt sich schon am Radverkehr. 

Das kleine E-Scooter-Experiment in Bamberg dient letzten Endes wahrscheinlich nur einem Zweck: Es ist einer netter Gag im Vorwahlkampf zur Europawahl und vor allen Dingen im Vorfeld des Kommunalwahlkampfes. Erstaunlich, wie das Datum 15. März 2019 passt: Genau ein Jahr später, nämlich am 15. März 2020 sind in Bayern Kommunalwahlen. 
(ibg, 18.3.2019) 

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VIDEO  Gesellschaft  • Digitaler Gegenentwurf zur Mitfahrbank

„Fairfahrt“ statt Mitfahrbank

Eingebettetes Youtube-Video von VideoStudioKaschub, „Fairfahrt Romrod“ (1.3.2019)

Romrod ist eine Kleinstadt mit etwa 2.700 Einwohnern im hessischen Vogelsbergkreis. Wie fast überall in ländlichen Gegenden ist es dort mit dem öffentlichen Nahverkehr nicht zum Besten bestellt. Mit plumpen „Mitfahrbänken“ hat man sich in Romrod allerdings nicht zufriedengegeben, wenn man sich schon keinen Rufbus leisten konnte. 

Die Fahrgäste können sich zwar dort auch auf eine Bank setzen und warten, dass sie mitgenommen werden. Nach einem Bericht der Oberhessischen Zeitung hat sich das jedoch nicht bewährt. 

Dafür ist die zweite, digitale Möglichkeit um so interessanter: Willige Fahrgäste können sich vorab registrieren lassen und dann ihr Ziel an briefkastengroßen elektronischen Terminals an den Haltestellen eingeben. 

Die Anfrage wird an eine Datenbank gesandt und kann von allen Teilnehmer/innen des Systems über eine App abgerufen werden. So finden Fahrer und Mitfahrer auf digitalem Weg zusammen. Das System nennt sich „Fairfahrt“ und hilft, die Stadtteile mit dem Hauptort zu verbinden. 
(ibg, 1.3.2019) 

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JAHRESZEITEN  Natur  • Zum Frühlingsbeginn ist es nicht mehr weit

Der Frühling kündigt sich an

Winterlinge-Schneegl CC0PxB
Bild: „Schneeglöckchen Winterlinge Frühling Garten“, ASSY, Lizenz: Pixabay License,
Quelle: Pixabay.com


Jetzt kommen sie raus: Winterlinge, Schneeglöckchen und sogar die ersten Krokusse spitzen schon durch die Grasnarbe. Das ist das Zeichen, dass es nicht mehr lange bis zum Frühling dauern kann.  

Winterlinge sind übrigens keine heimischen Pflanzen, sind aber oft in unseren Gärten und Parks zu finden und zählen zu den ersten Frühlingsblumen. 

Die ursprüngliche Heimat des Winterlings erstreckt sich von Südostfrankreich über Italien und Ungarn bis nach Bulgarien und in die Türkei. 

Der meteorologische Frühlingsbeginn ist der 1. März 2019, der kalendarische Frühlingsbeginn startet zum 20. März 2019. 
(ibg, 25.2.2019) 

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Und jetzt aus der Zeitung …

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