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ALTKREIS & REGION  Weihnachtsmärkte  • Vorweihnachtszeit

Marktübersicht

Eingebettete Karte: Google Maps; Die Weihnachtsmärkte in der Region 2019

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Weihnachtsmärkte im Altkreis Ebern

 Rabelsdorf  Adventsmarkt am 23. November 2019

Adventsmarkt am 23.11.2019 | 14:00 bis 18:00 Uhr


 Gerach  Weihnachtsmarkt am 23. November 2019

Weihnachtsmarkt am 23.11.2019 | ab 15:00 Uhr


 Eichelberg  Weihnachtsmarkt am 23. November 2019

Weihnachtsmarkt am 23.11.2019 | ab 15:00 Uhr


 Sendelbach  Weihnachtsmarkt am 30. November 2019

Weihnachtsmarkt am 30.11.2019 | ab 14:00 Uhr


 Untermerzbach  Weihnachtsmarkt am 30. November 2019

Weihnachtsmarkt am 30.11.2019 | 11:00 bis 19:00 Uhr


 Jesserndorf  Dorfweihnacht am 30. November 2019

Dorfweihnacht am 30.11.2019 | ab 14:30 Uhr


 Ebern  1. Dezember 2019

30.11.2019: Glühwein am Neptunbrunnen | ab 17:00 Uhr

1.12.2019: Weihnachtsmarkt mit Hobbykünstlermarkt | ab 11:00 Uhr – Weihnachtskrippen im Saal der VR-Bank, in der Stadtpfarrkirche und im Rathaushof – Grundschulkinder singen im Hof der Rummelsberger Diakonie (15:00 Uhr) – Weihnachtliche Klänge der Musikschule Ebern am Rathaus (16:00 Uhr)


 Fischbach  Adventsmarkt am 6. Dezember 2019

Adventsmarkt am 6.12.2019 | von 17:00 bis 21:00 Uhr im Schlosshof


 Reckendorf  Weihnachtsmarkt am 7. Dezember 2019

Weihnachtsmarkt am 7.12.2019 | am Dorfplatz


 Maroldsweisach  Weihnachtsmarkt am 7. Dezember 2019

Weihnachtsmarkt am 7.12.2019 | ab 15:00 Uhr


 Baunach  Weihnachtsmarkt am 7. und 8. Dezember 2019

Weihnachtsmarkt | 7.12. (17:00 bis 22:00 Uhr) und 8.12.2019 (12:00 bis 19:00 Uhr)


 Kirchlauter  Weihnachtsmarkt am 8. Dezember 2019

Weihnachtsmarkt am 8.12.2019 | ab 14:00 Uhr


 Altenstein  Weihnachtsmarkt am 15. Dezember 2019

Weihnachtsmarkt am 15.12.2019 | ab 13:00 Uhr am Burgring


 Neubrunn  Weihnachtsmarkt am 15. Dezember 2019

Weihnachtsmarkt am 15.12.2019 | ab 14:00 Uhr

Alle Angaben ohne Gewähr
(30.11.2019)


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KW 49/2019  Bild der Woche  • Baunach

Bild der Woche

Baunach-Brunnen-Ueberkum
Überkum-Brunnen am Marktplatz

Impression aus dem Baunachgrund … 

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BUNDESREGIERUNG  Statistik der Woche  • Bundeshaushalt 2020

Etat für Gesundheit gekürzt

Infografik: Der Bundeshaushalt 2020 | Statista
Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Zahlen, Daten, Fakten … 
(ibg, 30.11.2019) 

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SATIRE  Karikatur  • „Respektrente“

Karikatur der Woche

Eingebetteter Tweet via Twitter

Wie fast immer: Ähnlichkeiten mit real existierenden Zuständen wären rein zufällig. 
(ibg, 30.11.2019) 

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ALTKREIS EBN Postleitzahlen  • „Vergissmeinnicht“

Fünfstellig seit 1993

Eingebettete Karte: Google Maps | alte und neue Postleitzahlen
Welche Orte weltweit teilen sich mit den Gemeinden im Altkreis die Postleitzahl


Wem kommt die Ziffernfolge 8603 noch ir­gend­wie be­kannt vor? – Richtig, das war die frühe­re Post­leit­zahl für Ebern, und zwar vom Jahr 1961 bis zum Jahr 1993. Im Altkreis Ebern trugen in dieser Zeit Baunach die Postleitzahl 8611 und Maroldsweisach die 8617. 

Die meisten kleineren Gemeinden im Altkreis Ebern und Umgebung hatten aber gar keine eigene Postleitzahl, sondern eine gemeinsame Sammelnummer. So befanden sich Orte mit der Postleitzahl 8601 nördlich von Bamberg, die mit der Postleitzahl 8602 südlich davon. 

Beispielsweise teilten sich Seßlach, Breitbrunn, Gerach, Kemmern, Kirchlauter, Reckendorf und viele weitere Orte die 8601. 

Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung mussten die Postleitzahlen neu geordnet werden, weil das vierstellige Ziffernsystem nicht mehr ausreichte. Außerdem führten viele Orte in den neuen Bundesländern die gleichen Postleitzahlen wie andere Ortschaften in den alten Bundesländern. 

So galten schließlich vom 1. Juli 1993 an die neuen, fünfstelligen Postleitzahlen. 

Manchmal war mitunter die Empörung groß, zum Beispiel in Ebern, als nach bereits erfolgter und etablierter Zuteilung der neuen Ziffernfolge 96106 der damalige Landrat in Haßfurt den Einfall hatte, der Eberner Region noch nachträglich eine 97er-Postleitzahl zu verpassen. 

Damit wollte er das Postamt in Haßfurt in seinem Bestand absichern, weil dann die Post über Haßfurt und nicht über Bamberg verteilt worden wäre. 

Die Deutsche Post hatte solches Ansinnen relativ geräuschlos beiseite gewischt und den Bürger/innen blieb eine abermalige Änderung ihrer Adressdaten erspart. 

Kurios auch, dass das seit Ende der 1970er-Jahre nicht mehr existente Dorf Billmuthausen an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze die Postleitzahl 98663 bekam. 

Heute gibt es in Deutschland rund 29.000 Postleitzahlen. 
(ibg, 7.11.2019Made by Antn 

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KULTUR  ETA-Hoffmann-Theater  • „Sieben Nächte“

Uraufführung in Bamberg

Eingebetteter Tweet via Twitter (18.11.2019)

Eingebettetes Video von „Buchblogs“ via Youtube (20.11.2019)
Theater

Symbolbild




Simon Strauß ist Theater­kriti­ker und Redakteur der „Frank­furter Allge­meinen Zeitung“ (FAZ). Sein Stück „Sieben Nächte“ wird am 22. Novem­ber 2019 am ETA-Hoffmann-Theater in Bamberg ur­auf­ge­führt.

Im eingebetteten Video stellt die Rezensentin den dem Theaterstück zugrunde liegenden Roman „Sieben Nächte“ in seinen wesentlichen Punkten kurz vor. 
(ibg, 20.11.2019) 

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KULTUR  Theater  • „Komödienhit“ in Coburg

Extrawurst in der Reithalle

Eingebetteter Tweet via Twitter (9.11.2019)

Eingebettetes Video von Oberlausitz TV via Youtube (9.11.2019)
Theater

Symbolbild




Die Dramödie „Extrawurst“ von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob soll der Komödienhit der Spielzeit 2019/20 werden – ist im Feuilleton zu lesen. Am Landestheater Coburg zum Beispiel ist am 22. November 2019 um 20:00 Uhr in der Reithalle Premiere.

Das eingebettete Video berichtet über eine Inszenierung des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in Bautzen. 
(ibg, 9.11.2019) 

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TWEETS  Auf einen Blick  • Was gibt’s sonst Neues?

Überregional-Schau

Eingebetteter Tweet via Twitter (12.10.2019)

Eingebetteter Tweet via Twitter (12.10.2019)


Im Wintersemester 2019/2020 bietet die Bamberger Kinder-Uni (für Kinder im Alter zwischen 9 und 12 Jahren) drei Vorlesungen an.

In der 1. Vorlesung am 8. November 2019 geht es um verschiedene Meinungen zu Religionen und zum Glauben.

Die 2. Vorlesung am 16. November 2019 beschäftigt sich mit der Frage: „Stadt und Land: Wo findet man beide und wie lebt man dort?“

Über das Thema „Schatten … sie sind nicht nur schwarz“ handelt die 3. Vorlesung am 23. November 2019.

Mehr Informationen zur Kinder-Uni und zur Anmeldung sind auf der Webseite der Uni-Bamberg.de zu finden.
(ibg, 12.10.2019, Angaben ohne Gewähr)

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VGN  Haßberge  • 365-Euro-Ticket für Schüler/innen und Auszubildende

Zahlenspiele aus dem Landratsamt

Kugel-Haende-Psych CC0PxB
Symbolbild (unverändert): „Hellseher Kristallkugel ...“, Foto: nvodicka, Lizenz: Pixabay License,
Quelle: Pixabay.com


Voraussichtlich von August 2020 an soll im Verkehrsverbund VGN das neue 365-Euro-Jahresticket für Schüler/innen und Auszubildende erhältlich sein. 

Wie der Name sagt, kostet es 365 Euro und gilt ein Jahr für Fahrten im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN). Zum VGN gehören auch die Landkreise Bamberg und Haßberge. 

Das Landratsamt Haßberge will nun laut infranken.de ausgerechnet haben, dass sich unter dem Strich für den Landkreis ein voraussichtliches „Plus von rund 6.500 Euro“ ergebe, wenn nach den „Zahlen des VGN“ die Mindereinnahmen mit den Einsparungen bei der Schülerbeförderung gegenübergestellt würden.

Hochrechnungen erst ab Mai 2020 möglich 

Ganz andere Informationen hat dagegen das Nachrichtenportal Nordbayern.de, das sich auf Matthias Dießl beruft, den stellvertretenden Vorsitzenden des Zweckverbandes Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (ZVGN). 

Danach verursache das künftige VGN-Jugendticket Mindereinnahmen von insgesamt etwa 43 Millionen Euro. 30 Millionen Euro davon übernehme der Freistaat Bayern, etwa 13 Millionen Euro müssten die Städte und Landkreise im VGN beisteuern. 

Nordbayern.de: „Allein Nürnberg (…) wird ersten Berechnungen zufolge rund sechs Millionen Euro schultern. Auf Fürth wird wohl eine knappe Million Euro entfallen. Wie sich die restlichen sechs Millionen Euro verteilen, ist bisher unklar.“ 

Schließlich gebe es noch keine belastbaren Zahlen, „sie hängen stark davon ab, wie viele solcher Tickets verkauft werden, die dann bezuschusst werden müssen. Erste Hochrechnungen könnte es ab Mai geben,“ so Nordbayern.de. 
(ibg, 10.10.2019) 

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4G-NETZABDECKUNG  Vergleich  • Tagesspiegel interaktiv

Kreis Haßberge im Funkloch

Ebern-Umsetzermast
Symbolbild: Funkmast am Eberner Steinberg

Das 4G-Handynetz ist lückenhaft, besonders im Landkreis Haßberge. Ein Vergleich des Tagesspiegels bringt das und starke regionale Unterschiede in Deutschland an den Tag. 

Dazu fragt der Tagesspiegel nach den Ursachen und stellt dabei fest: „Dahinter steht ein strukturelles Problem, keine bedauerlichen Einzelfälle.“ Daten belegten dies. 

Jüngste Äußerungen von hiesigen Lokalpolitikern in den Tageszeitungen zur Netzabdeckung ließen zuletzt nicht daran denken, dass die Netzabdeckung im Landkreis Haßberge derart dürftig ist. 

So hieß es zum Beispiel am 18.7.2019 bei infranken.de lapidar, mit dem Aufstellen von Mobilfunkmasten in Welkendorf und Albersdorf seien demnächst „alle Funklöcher im Stadtgebiet von Ebern abgedeckt“. Aber gilt das auch für 4G und alle drei Mobilfunknetzbetreiber? 

Möglicherweise haben die „Sender“ an den „Empfängern“ vorbei kommuniziert, denn ohne 4G, nur mit dem alten Telefonie-Standard GSM („EDGE“), dürfte die Abdeckung sehr wahrscheinlich größer und damit die Nachrichten schöner sein. 


Die Ergebnisse für unsere Region: 

Landkreis Haßberge:
61,85 % der Zeit ist 4G-Netz verfügbar (Platz 395 von 425)  

Landkreis Bamberg:
84,05 % der Zeit ist 4G-Netz verfügbar (Platz 54 von 425) 

Landkreis Coburg:
83,06 % der Zeit ist 4G-Netz verfügbar (Platz 78 von 425) 

Stadt Bamberg:
83,12 % der Zeit ist 4G-Netz verfügbar (Platz 76 von 425) 

Stadt Coburg:
85,15 % der Zeit ist 4G-Netz verfügbar (Platz 36 von 425) 

Quelle: Tagesspiegel 
(ibg, 14.8.2019) 

Eingebetteter Tweet via Twitter
(14.8.2019)


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VIDEOS  Veranstaltungen  • Bramberg und Hofstetten

Motocross und Party im Altkreis

Eingebetteter Post von „Rudi Brantner“ via Facebook
(13.8.2019)


Eingebetteter Post von „Main-Post Haßberge“ via Facebook
(13.8.2019)


Im westlichen Altkreis Ebern ging die Post ab: Am 10. und 11. August 2019 war Motorsport in Bramberg angesagt, und am 10. August verwandelte sich Hofstetten in eine große Mallorca-Party-Meile. 
(ibg, 13.8.2019) 

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VIDEO  Touri-Tipp  • Unterwegs in Franken

Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

Eingebettetes Video „Unterwegs ins Fränkische Freilandmuseum Fladungen“, Film der Schweinfurter Nachrichten, via Youtube
(17.8.2019)

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BAHN  Anzeigetafeln können mehr  • Bahnfahrer haben es längst bemerkt

Abfahrtszeiten werden angezeigt

Reckendorf-Bahnhof-Anzeiger-Tafel
Abgebildet: „Dynamischer Schriftanzeiger (DSA)“ zeigt Uhrzeit

Diese Anzeigetafeln heißen auf Bahn-Deutsch „Dynamische Schriftanzeiger (DSA)“ und sind für kleine Bahnhöfe gedacht, zeigten aber jahrelang gleichmütig nur Datum und Uhrzeit an. Später konnten mit den Dingern immerhin Verspätungen mitgeteilt werden. 

Bis Ende Mai 2019 hatte es an allen 1014 bayerischen „Dynamischen Schriftanzeigern“ Software-Anpassungen gegeben, so dass die Anzeiger richtig nützlich geworden sind. 

Seitdem können auch die planmäßigen Abfahrtszeiten der Züge dargestellt werden. Die Bahn spricht in einer Pressemitteilung sogar von einem „erheblichen Mehrwert für unsere Kunden“. 
(ibg, 8.7.2019) 

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VIDEO  Touri-Tipp  • Unterwegs im Nachbarkreis Hildburghausen

Schloss Bedheim – Veste Heldburg

Eingebettetes Video „Mit dem Moped unterwegs in Thüringen – Bedheim / Hildburghausen / Heldburg“, Film der Schweinfurter Nachrichten, via Youtube
(27.5.2019)

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VIDEO  Eisenbahn  • Führerstandsmitfahrt agilis

Von Bamberg nach Ebern

Eingebettetes Video von „Der Spreewalder – ThunderSchraeg“ via Youtube
(9.5.2019)


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PARIS  Kathedrale Notre-Dame  • Errichtet von 1163 bis 1345

360°-Bilder vor dem Großbrand

Eingebetteter Post von „360 VISIO“ via Facebook
(16.4.2019)


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OBERHAID  Wolf  • Gefährlich oder ungefährlich?

Der Wolf und die sieben Geißlein

Mitte März 2019 hat eine automatische Wildtierkamera bei Oberhaid einen Wolf aufgenommen. Solche sogenannten „Fotofallen“ werden hauptsächlich verwendet um zu erkennen, welche Tiere sich häufig in der Nähe aufhalten. Die Kameras funktionieren mit Bewegungsmeldern und können sogar nachts Bilder aufnehmen. Weitere Wolfs-Sichtungen in der Umgebung gab es auch im Steigerwald und bei Unterelsbach (Rhön).


Eingebetteter Tweet via Twitter (23.3.2019)

Eingebetteter Tweet via Twitter (23.3.2019)


Der Wolf, ein Raubtier, ist da, gesehen bei Oberhaid. Wie so oft in unseren Tagen spaltet das gleich wieder Teile der Gesellschaft. Den einen ist er willkommen, den anderen eine Gefahr.

Eingebetteter Post via Facebook
(29.3.2019)


Keine Ahnung, ob das stimmt.


Der folgende Text (mit originaler Rechtschreibweise) stammt wörtlich aus dem „German Reading Book, Part I, German Poetry for Schools, selected and arranged by Eugen Oswald“, London, New York 1857: 

Der Wolf und die sieben jungen Geislein.

Ein Geis hatte sieben Junge, die sie gar lieb hatte und sorgfältig vor dem Wolf hütete. Eines Tages als sie ausgehen mußte, Futter zu holen, rief sie alle zusammen und sagte: „Liebe Kinder, ich muß ausgehen und Futter holen, wahrt euch vor dem Wolf und laßt ihn nicht herein, gebt auch Acht, denn er verstellt sich oft, aber an seiner rauhen Stimme und an seinen schwarzen Pfoten könnt ihr ihn erkennen; hütet euch; wenn er erst einmal im Haus ist, so frißt er euch alle miteinander.“ Darauf ging sie fort, bald aber kam der Wolf vor die Hausthüre und rief: „Liebe Kinder, macht mir auf, ich bin eure Mutter, und hab’ euch schöne Sachen mitgebracht.“ 

Die sieben Geiserchen, aber sprachen: „Unsre Mutter bist du nicht; die hat eine feine liebliche Stimme, deine Stimme aber ist rauh; du bist der Wolf, wir machen dir nicht auf.“ Der Wolf ging fort zu einem Krämer und kauft sich ein groß Stück Kreide, die aß er, und machte seine Stimme fein damit. Danach ging er wieder zu der sieben Geislein Hausthüre und rief mit feiner Stimme: „Liebe Kinder, laßt mich ein; ich bin eure Mutter, jedes von euch soll etwas haben.“ Er hatte aber seine Pfote in das Fenster gelegt; das sahen die sieben Geiserchen und sprachen: „Unsre Mutter bist du nicht; die hat keinen schwarzen Fuß, wie du; du bist der Wolf, wir machen dir nicht auf.“ Der Wolf ging fort zu einem Bäcker und sprach: „Bäcker, bestreich’ mir meine Pfote mit frischem Teig;“ und als das gethan war, ging er zum Müller, und sprach: „Müller, streu’ mir fein weißes Mehl auf meine Pfote." Der Müller sagte, „Nein.“ „Wenn du es nicht thust, so fress ich dich.“ Da mußte es der Müller thun. 

Darauf ging der Wolf wieder vor der sieben Geiserchen Hausthüre und sagte: „Liebe Kinder, laßt mich ein, ich bin eure Mutter, jedes von euch soll was geschenkt kriegen.“ Die sieben Geiserchen wollten erst die Pfote sehen, und wie sie sahen, daß sie schneeweiß war, und den Wolf so fein sprechen hörten, glaubten sie, es wäre ihre Mutter, und machten die Thüre auf, und der Wolf kam herein. 

Wie sie ihn aber erkannten, versteckten sie sich geschwind, so gut es ging, das eine unter den Tisch, das zweite im Bett, das dritte in den Ofen, das vierte in die Küche, das fünfte in den Schrank, das sechste unter eine große Schüssel, das siebente in die Wanduhr. Aber der Wolf fand sie alle und verschluckte sie, außer das jüngste in der Wanduhr, das blieb am Leben. 

Wie nun der Wolf seine Lust gebüßt, ging er fort: bald darauf kam die alte Geis nach Haus. Was für ein Jammer! Der Wolf war da gewesen, und hatte ihre lieben Kinder gefressen. Sie glaubte, sie wären alle todt, da sprang das jüngste aus der Wanduhr, und erzählte, wie das Unglück gekommen war. 

Der Wolf aber, weil er sich vollgefressen, war auf eine grüne Weise gegangen, hatte sich in den Sonnenschein gelegt und war in einen tiefen Schlaf gefallen. Die alte Geis dachte daran, ob sie ihre Kinder nicht noch erretten könnte, sagte darum zu dem jüngsten Geislein: „nimm Zwirn, Nadel und Scheere und folg' mir nach." Darauf ging sie hinaus und fand den Wolf schnarchend auf der Wiese liegen: „da liegt der garstige Wolf,“ sagte sie, und betrachtete ihn von allen Seiten, nachdem er zum Vieruhrbrot meine sechs Kindlein hinunter gefressen hat; gib mir ein mal die Scheere her. Ach! wenn sie noch lebendig in seinem Leibe wären!“ Damit schnitt sie ihm den Bauch auf, und die sechs Geiserchen, die er in der Gier ganz verschluckt hatte, sprangen unversehrt heraus. Sie hieß sie gleich hingehen, und große und schwere Wackersteine herbeitragen, damit füllten sie dem Wolf den Leib, nähten ihn wieder zu, liefen fort und versteckten sich hinter eine Hecke. 

Als der Wolf ausgeschlafen hatte, so fühlt’ er es schwer im Leib, und sprach: „es rumpelt und pumpelt mir im Leib herum! es rumpelt und pumpelt mir im Leib herum! was ist das? ich hab’ nur sechs Geiserchen gegessen.“ Er dachte, er wollte, einen frischen Trunk thun, das möcht ihn helfen, und suchte einen Brunnen, aber wie er sich darüber bückte, konnte er vor der Schwere der Steine sich nicht mehr halten, und stürzte ins Wasser. Wie das die sieben Geiserchen sahen, kamen sie her zu gelaufen, und tanzten vor Freude um dem Brunnen. 

J. Grimm.

(ibg, 26.3.2019) 

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VIDEO  Gesellschaft  • Digitaler Gegenentwurf zur Mitfahrbank

„Fairfahrt“ statt Mitfahrbank

Eingebettetes Youtube-Video von VideoStudioKaschub, „Fairfahrt Romrod“ (1.3.2019)

Romrod ist eine Kleinstadt mit etwa 2.700 Einwohnern im hessischen Vogelsbergkreis. Wie fast überall in ländlichen Gegenden ist es dort mit dem öffentlichen Nahverkehr nicht zum Besten bestellt. Mit plumpen „Mitfahrbänken“ hat man sich in Romrod allerdings nicht zufriedengegeben, wenn man sich schon keinen Rufbus leisten konnte. 

Die Fahrgäste können sich zwar dort auch auf eine Bank setzen und warten, dass sie mitgenommen werden. Nach einem Bericht der Oberhessischen Zeitung hat sich das jedoch nicht bewährt. 

Dafür ist die zweite, digitale Möglichkeit um so interessanter: Willige Fahrgäste können sich vorab registrieren lassen und dann ihr Ziel an briefkastengroßen elektronischen Terminals an den Haltestellen eingeben. 

Die Anfrage wird an eine Datenbank gesandt und kann von allen Teilnehmer/innen des Systems über eine App abgerufen werden. So finden Fahrer und Mitfahrer auf digitalem Weg zusammen. Das System nennt sich „Fairfahrt“ und hilft, die Stadtteile mit dem Hauptort zu verbinden. 
(ibg, 1.3.2019) 

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Und jetzt aus der Zeitung …

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